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Feuerwehrnachwuchs gut aufgestellt

Feuerwehrnachwuchs ist bestens aufgestellt

Jugendliche bewältigten Stationen
 

Die Bambinifeuerwehren der Ausrückebereiche 2 und 4 der Verbandsgemeinde Herrstein sind für den Ernstfall bestens gerüstet. Das stellten sie bei einem Zeltlager auf dem Sportplatzgelände in Dickesbach unter Beweis. Bei den Vorplanungen für das Zeltlager der Feuerdrachen war die Idee entstanden, die Abnahme der Jugendflamme Stufe I und II zu integrieren. Eine solche Abnahme wird in der Verbandsgemeine Herrstein nur alle zwei Jahre organisiert.
Nach der Begrüßung durch VG-Jugendfeuerwehrwart Carsten Weiand erhielten die jungen Teilnehmer zunächst einen Überblick über den Ablauf. Bevor es losging, sprach VG Wehrleiter Nils Heidrich den Organisatoren ein Lob dafür aus, dass bei diesem Zeltlager auch die Kinder der beiden Vorbereitungsgruppen schon mal die Möglichkeit haben, in den Alltag der Jugendfeuerwehr reinzuschnuppern. Ab dem vollendeten zehnten Lebensjahr können Kinder bei der Jugendfeuerwehr aktiv einsteigen. Wehrleiter Heidrich hob hervor, wie wichtig gute Nachwuchsarbeit sei. Er dankte dem Organisationsteam um Markus Henrich für die Ausrichtung des Zeltlagers und der Jugendflamme.
Allein 38 Jugendliche versuchten sich an der Jugendflamme Stufe I. Dabei musste der Feuerwehrnachwuchs zeigen, dass er in der Lage ist, drei Knoten zu fertigen. Ferner war Voraussetzung, ordnungsgemäß einen Notruf abzusetzen. Zudem war das Auswerfen eines C-Schlauches gefordert.
21 Jugendliche stellten sich den sieben Stationen, die zum Erwerb der Jugendflamme Stufe II gemeistert werden mussten. Da musste eine Einsatzstelle ordnungsgemäß gegen den fließenden Verkehr abgesichert werden, und es galt, eine zweiteilige Steckleiter aufzustellen sowie eine Saugleitung zu kuppeln. Ferner musste ein Hydrantenhinweisschild erklärt werden. Die Funktionsweise eines Strahlrohres wurde an einer weiteren Station praktisch dargestellt. Weiterhin musste ein C-Schlauch unter einem Hindernis ausgeworfen werden.
Zum Abschluss bearbeiteten die Jugendlichen einen Fragebogen mit Fragen aus dem Feuerwehrbereich.
Carsten Weiand lobte die Jugendlichen für das vorbildliche Verhalten sowie das gezeigte Engagement. Feuerwehrtechnisches Wissen sowie Teamarbeit standen bei der Abnahme im Vordergrund. Den Jugendlichen war anzumerken, dass sie jede Menge Spaß an den einzelnen Stationen hatten. Weiand dankte den Jugendfeuerwehrwarten, Betreuern und Helfern für die Ausrichtung des Zeltlagers. Anerkennende Worte richtete er an Markus Henrich, „der an den drei Tagen überall zu finden war“. Kreisjugendfeuerwehrwart Dominik Olck zeigte sich ebenfalls erfreut über die hohe Motivation der Nachwuchsretter und die hohe Teilnehmerzahl.

Foto: Carsten Weiand
 

Mit viel Eifer waren die Feuerdrachen – so wird der Nachwuchs der freiwilligen Feuerwehren genannt – dabei.

Nahe-Zeitung vom 02.09.2017



Letzter Einsatz:

03.11.2017 13:24 Uhr

PKW-Brand

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55758 Hettenrodt

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